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EAS Batteries präsentiert sich als Tesla-Jäger

Der Battery Day von Tesla im September 2020 hat für Wirbel gesorgt. Stellte Elon Musk bei dem Event doch eine Batteriezelle namens 4680 vor und versprach damit deutlich mehr Reichweite bei geringen Batteriekosten. Eigenen Angaben zufolge hat EAS Batteries das Know-how, Tesla zu überholen.
Rundzelle von EAS Batteries.

Bei EAS Batteries handelt es sich um einen Nischenspezialist für großformatige Rundzellen, der eigenen Angaben zufolge seit kurzer Zeit ein gesteigertes Interesse von namhaften Automobilhersteller an Entwicklungskooperationen verzeichnet. Grund dafür sei nicht zuletzt der Tesla Battery Day im September 2020. Dabei sind „die von Tesla vorgestellten Innovationen für EAS Batteries längst Realität“, erklärt Geschäftsführer Michael Deutmeyer.

Die Technologie zur Trockenbeschichtung von Elektroden, das tab-freie Zelldesign und die direkte Zell-Integration in Fahrzeugbestandteile zählen zum bestehenden Know-how von EAS Batteries – abgesichert durch Schutzrechte und Patente. „Daher können wir die Aufholjagd in der automobilen E-Mobilität deutlich beschleunigen“ führt Deutmeyer weiter aus. „Sogar bis hin zur batterietechnologischen Führung innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre.“

Michael Deutmeyer, Geschäftsführer bei EAS Batteries.

Basis dieser Aussagen gehen auf Innovationen der letzten 25 Jahre zurück. Großformatige Wickelzellen, LFP als sichere Zellchemie, energiesparsame Extrusion und eine effiziente Kontaktierungsmethode sind Lösungen die EAS in seiner Geschichte entwickelt hat. Als hochspezialisierter Nischenanbieter entwickelt das Unternehmen Zell-und Batterielösungen am Produktionsstandort Nordhausen – darunter robuste und leistungsfähige Zellen für Anwendungen in den Bereichen Space, Non-Road Mobile Machinery, Aerospace und Maritime Industry.

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